Bauwoche: 2 – der erste Fortschritt ist zu sehen

Wir sind jetzt schon am Ende der zweiten Bauwoche und der erste Fortschritt ist tatsächlich schon zu sehen.

So ist jetzt z.B. schon die Zisterne vollständig eingebaut und natürlich der dazugehörige Regenwasserabfluss ist auch verlegt worden:

Zisterne

Ebenso sind auch schon die ersten Arbeiten bei unserem zukünftigen Keller durchgeführt. Man sieht jetzt schon die Abflussleitungen:

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Nächste Woche müsste dann die Bodenplatte für den Keller gegossen werden und dann sollte auch langsam der Keller gemauert werden. Dann sieht man auch tatsächlich zum ersten Mal die Größe des Hauses. Diese soll einem im Rohbau dann aber noch kleiner vorkommen, als sie wirklich ist.

Leider haben wir in der Zwischenzeit noch nichts mehr gehört, was unseren möglichen Kabelanschluss angeht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist.

Weitere Bilder vom Bau:

Kabelanschluss – Teil 1

Um zukünftig vernünftiges Fernsehen und schnelles Internet zu haben, wussten wir schon recht früh, dass wir auch einen Kabelanschluss in unser neues Haus legen lassen wollen. Aufgrund der uns vorliegenden Pläne wussten wir auch, das dies eigentlich kein Problem sein sollte.

Aber da war es schon dieses „eigentlich“. Denn schon bevor wir den ersten Antrag an Kabel Deutschland versendet haben, hörten wir, das es da Probleme geben könnte. Hintergrund ist, das wohl bei der Trennung von Kabel und Telefon damals nicht alle Dokumente sauber an Kabel Deutschland übergeben wurden und diese aufgrund dessen immer wieder der Meinung sind, das an gewissen Grundstücken kein Anschluss anliegt und man somit auch keinen Anschluss ins Haus legen kann.

Auch wenn ich mich am Anfang ein wenig über Kabel Deutschland beschwert hatte, das man denen scheinbar immer noch Faxe senden muss, gab es dann doch die Möglichkeit mit denen per E-Mail zu kommunizieren.

Die Kommunikation lief auch ganz gut und zügig. Und nachdem wir alle notwendigen Dokumente ausgetauscht hatten, wurde uns gesagt, dass wir dann demnächst ein Angebot zugeschickt bekommen werden. Wir waren bis dato positiv überrascht und dachten schon, das es doch alles ganz gut läuft.

Gestern hatten wir dann Post. Und diese beinhaltete dann leider nicht wie erwartet ein Angebot, sondern die Aussage, dass leider kein Angebot abgegeben werden kann, da an unserem Grundstück kein Anschluss anliegt.

In der Zwischenzeit wurden die anliegenden Kabel aber schon freigelegt. Und unserer Elektriker meinte ganz klar, dass das Kabel im unteren Bild das gewünschte Kabel Kabel ist.

Kabelanschluss1

Dieses Bild, sowie die Übersicht das anliegenden Anschlüsse haben wir jetzt noch mal an Kabel Deutschland versendet, mit der Bitte ihr Angebot doch noch einmal zu überarbeiten. Ähnliches wurde wohl auch schon einmal bei einem anderen Gebäude in dem Ort gemacht. Dort leider ohne Erfolg. Wir hoffen dass das bei uns anders sein wird. Ansonsten, mit Eskalationen kenne ich mich aus.

Bauwoche: 1 – es beginnt

Heute ist der Tag 1, heute ging es endlich los. Die ersten Erdbewegungen wurden durchgeführt, um die Schlangen für unsere Erdwärmeheizung zu verlegen.

Jetzt gibt es keinen Weg mehr zurück. Und wir sind aufgeregt 🙂

Bauwoche: 0

Jetzt dauert es nicht mehr lange und es geht wirklich los mit dem Bau. Damit es auch wirklich los gehen kann, muss natürlich das Grundstück auch erst einmal uns gehören. Aufgrund dessen waren wir diese Woche Dienstag beim Notar, um endlich den Vertrag für den Kauf abzuschließen. Gleichzeitig haben wir unser „Leben“ gleich mal der Bank verschrieben, welche natürlich auch gleich mal ihren Stempel auf das Grundstück setzen wollte.

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Zusätzlich sind noch ein paar Punkte offen, die wir langsam mal angehen müssen. Zum Beispiel müssen wir so langsam mal definieren, wo wir Lichtschalter, Steckdosen, LAN Anschlüsse, etc. haben wollen und natürlich wie viele. Grundsätzlich kann man davon sicherlich nicht genug haben, aber wirklich übertreiben wollen wir es jetzt ja auch nicht.

Und dann ist da noch das Thema mit den Fenstern und Türen, diese waren wir diesen Freitag auch bemustern. Hier war glücklicherweise die grundsätzliche Entscheidung, was man haben möchte relativ einfach. Doch jetzt kommt dazu noch der gewünschte Sicherheitslevel. Nimmt man hier jetzt das Rundum-Sorglos-Paket? Was natürlich auch entsprechend kostet, oder nimmt man eher ein Mittelding. Entscheidungen, die jetzt noch getroffen werden müssen.

Morgen, also am Montag wird dann die Bauwoche 1 starten. Hier beginnt dann erst einmal der Aushub und die Verlegung der Erdwärmeschlangen, denn wir haben uns nach langem Hin und Her für Erdwärme als Heizungstechnologie entschieden. Das Grundstück gibt es mit seiner Größe ja her. Nur das mit dem Baumpflanzen wird jetzt etwas schwieriger, es sei denn man nimmt einen Flachwurzler.

Wir sind gespannt wie es jetzt weiter geht und was noch so alles auf uns zukommt.

Bauwoche: -1

So langsam wird es dann bei uns ernst werden. Am Samstag kam das Einschreiben mit der Baugenehmigung. Am folgenden Dienstag haben wir den Termin zum Kauf des Grundstücks von der Gemeinde.

Aktuell sieht das Grundstück noch so aus. Der zukünftige Stellplatz des Hauses so wie der Garage wurde von unserem Bauträger schon einmal abgesteckt. Irgendwie wirkt gerade die Grundfläche des Hauses noch ein wenig klein. Aber wir hatten uns mal rein gestellt und es scheint alles zu passen.

Von oben sieht das Grundstück aktuell so aus:

grundstueckQuelle: Google Maps.

Ein Teil des Grundstücks geht noch an unseren neuen Nachbarn. Die auf dem Bild „unfertigen“ Grundstücke zur Linken sind dabei schon seit einer Weile schön grün.

Wie alles begann

Es muss so vor maximal zwei Jahren gewesen sein, als wir uns entschieden, dass es doch schön wäre, ein eigenes Haus zu haben. Erst recht, weil wir gerade in der Kinderplanung waren, und was gibt es Schöneres für ein Kind, wenn es nicht in einer Mietwohnung aufwachsen muss, sondern in seinen eigenen vier Wänden, mit einem Garten, zum herumtollen.

Was wir eigentlich nicht wollten, war ein neues Haus zu bauen. Man hat ja genug Schauergeschichten von Häuslebauern gehört. Und zudem der ganze Stress, der dazu gehört. Also haben wir angefangen, und in den üblichen Portalen nach gebrauchten Häusern umzusehen. All zu viele Objekte, die wir uns anschauen wollten, ließen sich leider nicht finden. Die Objekte, die wir uns anschauten, fühlten sich dann leider alle nicht so an, als wenn sie unser neues Zuhause sein könnten. Und nachdem es im Laufe der nächsten Woche und Monate nicht besser wurde, entschieden wir uns dann doch für den Neubau.

Hier kam dann wie sicherlich immer zuerst die Frage auf: Fertigbauweise oder Stein auf Stein. Und auch, wenn wir lieber gemauert bauen wollten, schauten wir uns dann doch erst einmal Fertighäuser an. Das Gute dabei ist, man kann sich in den verschiedenen Musterparks verschiedene Grundrisse anschauen, um sich selbst klar zu werden, was man haben würde wollen. Unser Problem war dann aber, das wir am liebsten zwei Kinderzimmer und zwei Büros haben würden wollen. Die meisten Fertighäuser gaben das aber nicht her. Und wenn sie es doch taten, dann waren sie genauso riesig wie ihr Preis. Am Ende fanden wir aber doch einen Anbieter, mit dem das möglich wäre und ließen uns von denen einen entsprechenden Grundriss zeichnen und das erste Angebot erstellen. Aus verschiedenen Gründen hatten wir uns dann aber doch gegen den Fertighausbauer entschieden und sind dann zu einem lokalen Anbieter gegangen.

Jetzt hatten wir schon eine genaue Vorstellung wie unser Haus auszusehen hat. Das  machte es bei der ersten Planung deutlich einfacher. Der neue Grundriss war schnell erstellt. Doch jetzt kamen andere Probleme auf uns zu. Im Gegensatz zu einem Fertighaus hat man jetzt viel mehr Möglichkeiten auf sein zukünftiges Haus Einfluss zu nehmen, z.B. welche Heizung, Lüftung oder Fenster möchte man haben. Und genau das sind die Themen, bei denen wir uns eigentlich nicht auskennen.