Bauwoche: -1

So langsam wird es dann bei uns ernst werden. Am Samstag kam das Einschreiben mit der Baugenehmigung. Am folgenden Dienstag haben wir den Termin zum Kauf des Grundstücks von der Gemeinde.

Aktuell sieht das Grundstück noch so aus. Der zukünftige Stellplatz des Hauses so wie der Garage wurde von unserem Bauträger schon einmal abgesteckt. Irgendwie wirkt gerade die Grundfläche des Hauses noch ein wenig klein. Aber wir hatten uns mal rein gestellt und es scheint alles zu passen.

Von oben sieht das Grundstück aktuell so aus:

grundstueckQuelle: Google Maps.

Ein Teil des Grundstücks geht noch an unseren neuen Nachbarn. Die auf dem Bild „unfertigen“ Grundstücke zur Linken sind dabei schon seit einer Weile schön grün.

Wie alles begann

Es muss so vor maximal zwei Jahren gewesen sein, als wir uns entschieden, dass es doch schön wäre, ein eigenes Haus zu haben. Erst recht, weil wir gerade in der Kinderplanung waren, und was gibt es Schöneres für ein Kind, wenn es nicht in einer Mietwohnung aufwachsen muss, sondern in seinen eigenen vier Wänden, mit einem Garten, zum herumtollen.

Was wir eigentlich nicht wollten, war ein neues Haus zu bauen. Man hat ja genug Schauergeschichten von Häuslebauern gehört. Und zudem der ganze Stress, der dazu gehört. Also haben wir angefangen, und in den üblichen Portalen nach gebrauchten Häusern umzusehen. All zu viele Objekte, die wir uns anschauen wollten, ließen sich leider nicht finden. Die Objekte, die wir uns anschauten, fühlten sich dann leider alle nicht so an, als wenn sie unser neues Zuhause sein könnten. Und nachdem es im Laufe der nächsten Woche und Monate nicht besser wurde, entschieden wir uns dann doch für den Neubau.

Hier kam dann wie sicherlich immer zuerst die Frage auf: Fertigbauweise oder Stein auf Stein. Und auch, wenn wir lieber gemauert bauen wollten, schauten wir uns dann doch erst einmal Fertighäuser an. Das Gute dabei ist, man kann sich in den verschiedenen Musterparks verschiedene Grundrisse anschauen, um sich selbst klar zu werden, was man haben würde wollen. Unser Problem war dann aber, das wir am liebsten zwei Kinderzimmer und zwei Büros haben würden wollen. Die meisten Fertighäuser gaben das aber nicht her. Und wenn sie es doch taten, dann waren sie genauso riesig wie ihr Preis. Am Ende fanden wir aber doch einen Anbieter, mit dem das möglich wäre und ließen uns von denen einen entsprechenden Grundriss zeichnen und das erste Angebot erstellen. Aus verschiedenen Gründen hatten wir uns dann aber doch gegen den Fertighausbauer entschieden und sind dann zu einem lokalen Anbieter gegangen.

Jetzt hatten wir schon eine genaue Vorstellung wie unser Haus auszusehen hat. Das  machte es bei der ersten Planung deutlich einfacher. Der neue Grundriss war schnell erstellt. Doch jetzt kamen andere Probleme auf uns zu. Im Gegensatz zu einem Fertighaus hat man jetzt viel mehr Möglichkeiten auf sein zukünftiges Haus Einfluss zu nehmen, z.B. welche Heizung, Lüftung oder Fenster möchte man haben. Und genau das sind die Themen, bei denen wir uns eigentlich nicht auskennen.